Ergebnis der Schuldenpolitik von SPD, CDU u. Grüne

                Ergebnis der Schuldenpolitik von SPD, CDU u. Grüne

  1. Die 2008 noch vorhandenen Rücklagen in Höhe von ca. 12 Mio. € waren 2012 bereits faktisch aufgebraucht! Gleichzeitig stiegen in diesem Zeitraum die Schulden um weitere 4 Mio. € auf über 14 Mio. € an!
  2. Seit 2009 (bis heute) gab es keinen ausgeglichenen Haushalt mehr.
  3. Die aufaddierten Verluste aus den negativen Haushaltsergebnissen seit 2009 bis heute belaufen sich mittlerweile auf etwa 18 Mio. €.
  4. Die Verbindlichkeiten bzw. Schulden sind von 2009 bis heute (2015) um 16 Mio. € auf ca. 26 Mio. € angewachsen (Bürgermeister Knoke behauptet, es werden „nur" ca. 23,7 Mio. € sein).
  5. Über Alles gesehen haben die „Verantwortlichen" seit 2008 bis Ende 2015 nicht nur die Rücklagen in Höhe von 12 Mio. € verbraucht sondern zusätzlich den Schuldenstand auch noch um ca. weitere 16 Mio. € erhöht. Damit haben die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung die finanzielle Situation der Stadt alleine in diesem Zeitraum um sage und schreibe mehr als 28 Mio. € verschlechtert – und das mit steigender Geschwindigkeit!!
  6. Nach den Plänen der Stadt kommen zu diesem Schuldenberg bis 2018 „planmäßig" weitere 6 Mio. € Schulden hinzu, so dass dann mit einem Rekordschuldenberg in Höhe von ca. 32,6 Mio. € gerechnet werden muss! Seit 2008 wird sich dann die finanzielle Situation der Stadt um insgesamt 34,6 Mio. € verschlechtert haben!!
  7. Kosten für die Sanierung maroder Kanalsysteme (> 20 Mio. €) und Brückenbauwerke (6 Mio. €) sowie mögliche zusätzliche „Altlasten" aus den Eigenbetrieben sind hier noch gar nicht enthalten!!

      

 

 

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Gerade noch clever

Gerade noch clever

Gerade noch clever – oder doch schon Wählertäuschung?

Die Freien Wähler Babenhausen fragen: Wie viel ist eine Wählerstimme bei der SPD und ihrem Spitzenkandidaten, Herrn Bürgermeister Knoke, wirklich wert?

„Treten Sie im Fall Ihrer Wahl das Amt an?“ So oder so ähnlich lautet die Frage die ein Wahlleiter bei einer ganz gewöhnlichen Vorstandswahl in einem ganz normalen Verein an den von der Versammlung der Mitglieder vorgeschlagenen Kandidaten vor der Abstimmung stellt. Die Frage des Wahlleiters hat dabei neben dem  rein praktischen Aspekt auch eine moralische Seite. Aus praktischer Sicht ist es schlichtweg sinnfrei einen Kandidaten zu wählen ohne ihn vorher gefragt zu haben, ob er für den Fall dass er gewählt wird, auch bereit ist das Amt auch anzutreten. Der moralische Aspekt, aber vielleicht hat das ja auch „nur“ was mit Anstand zu tun ist, dass man es den Wählern bzw. den  Mitgliedern des Vereins einfach nicht zumuten will, vorgeführt zu werden. Man will ihnen die Peinlichkeit ersparen Jemanden wählen zu müssen, der nie die Absicht hat und hatte das Amt anzutreten. Dass der vorgeschlagene Kandidat für diesen Fall mit „NEIN“ antwortet,  ist sicherlich auch Ausdruck seines Respekts und seiner Achtung den Wählern bzw. seinen Vereinskollegen gegenüber. Respekt und Anstand eben.

Und wie sieht das in der politischen Wirklichkeit aus? Die SPD in Babenhausen mit ihrem Spitzenkandidaten Herrn Knoke macht es uns vor: Als amtierender Bürgermeister gerade erst vor etwas mehr als einem Jahr ins Amt gewählt, lässt er sich zum Spitzenkandidaten küren und auf den ersten Platz der Wahlliste für die Stadtverordnetenversammlung setzen. Dabei wird bei lebensnaher Betrachtung schnell klar, dass ein amtierender Bürgermeister niemals sein Amt zugunsten einer Wahl in die Stadtverordnetenversammlung aufgeben wird – niemals!  Der Wähler allerdings, der um diese Dinge nicht weiß und die Kandidatur „seines Kandidaten“  für „bare Münze“ nimmt und darauf vertraut, glaubt auch weiterhin, dass er mit seiner Stimme bzw. seinen Stimmen genau das bewirken kann,  was mit seinen Stimmen normalerweise möglich ist, nämlich die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass der von ihm gewählte Kandidat das Amt, für das er sich beworben hat, auch erreicht.

Wenn dieser Kandidat aber schon von Anfang an keinerlei Absichten hat dieses Amt im Falle seiner Wahl anzutreten, dann ist damit die zuvor angesprochene Wahrscheinlichkeit de facto Null  und kann auch durch die Abgabe beliebig vieler Stimmen für diesen Kandidaten nicht weiter erhöht werden. Die auf den Kandidaten bei der Wahl dann entfallenden Stimmen werden ihre vorgesehene Wirkung somit niemals entfalten können! Diese Wählerstimmen werden damit  entgegen der eigentlich geplanten Verwendung und vor allem ohne Wissen des Wählers faktisch wertlos gemacht.  

Natürlich muss davon ausgegangen werden, dass es Wähler geben wird, die sich nach der Wahl von „ihrem“ Kandidaten dadurch getäuscht fühlen, dass dieser sich zwar zunächst zur Wahl gestellt hatte und gewählt wurde, das Amt dann aber nicht antritt. Sie werden sich getäuscht fühlen in dem Sinne,  dass sie von ihm in die Irre geführt wurden.

Sie werden möglicherweise sogar zu der Überzeugung gelangen, dass sie sich bei der Abgabe ihrer Erklärung zum Zeitpunkt der Wahl, ausgelöst durch diese Umstände, geirrt haben und sie könnten die Meinung vertreten, „ihr“ Kandidat sei dafür verantwortlich zu machen.

Für einen solchen Fall würde sich auch die Frage stellen, ob die von „ihrem“ Kandidaten enttäuschten Wähler ihr Wahlverhalten möglicherweise geändert und ihre Stimmen anders eingesetzt hätten, wenn ihnen schon von Anfang an, spätestens jedoch zum Zeitpunkt der Wahl, klar gewesen wäre, dass ihre Stimmen die gesetzlich garantierte grundsätzliche Wirkung bei diesem Kandidaten niemals werden entfalten können. Als direkte Folge daraus wird sich wohl auch die Frage ergeben, ob dies den Ausgang der Wahl maßgeblich beeinflusst hat und wie das Alles zu beweisen ist.

Soweit muss es allerdings nicht kommen. Genügend Zeit bis zur Wahl verbleibt ja und die verbleibende Zeit könnte durchaus auch zum Nachdenken genutzt werden. Möglicherweise  finden Sie, sehr geehrter Herr Knoke,  rechtzeitig vor der Wahl ja noch die Antwort auf die Frage, die wir Ihnen hiermit in aller Öffentlichkeit stellen:

Treten Sie im Fall Ihrer Wahl das Amt als Stadtverordneter an?“

Die Freien Wähler Babenhausen empfehlen allen Wählern hier ganz genau hinzuhören!

Freie Wähler Babenhausen

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Die Freien Wähler stellen Ihre Kandidaten vor

Mit Dr. Rüdiger Thierolf als Spitzenkandidat der Freien Wähler Babenhausen (FWB) hat die politisch unabhängige Wählergruppe eine erste wichtige Personalentscheidung für die nächstjährige Kommunalwahl getroffen. „Unsere Mannschaft verfügt darüber hinaus über weitere erfahrene und sachkundige Mitstreiter auf dem Weg zur Fortführung unserer sachlichen und bürgerfreundlichen Politik“ betonte der Vereinsvorsitze Walter Herbert nach der Nominierungsversammlung der FWB. Gewählt wurden auch die FWB-Kandidaten für die Ortsbeiräte der Kernstadt und den Stadtteil Langstadt.

Die Mitgliederversammlung bestätigte noch einmal ausdrücklich die Entscheidung zum Verlassen der ALLIANZ.

Die SPD habe den gemeinsamen Konsens verlassen und eigene parteipolitische Ziele stets höher bewertet als das Gemeinwohl, dem sich die  ALLIANZ  immer verpflichtet gefühlt habe. Auf dieser Grundlage sei eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich gewesen.

Zum aktuellen Thema der Flüchtlingsunterbringung in der Kaserne sprachen sich die Freien Wähler für mehr „Wahrheit und Klarheit“ durch die Verantwortlichen aus. Die Bürger hätten einen Anspruch darauf, dass ihre berechtigten Sorgen und Ängste ernst genommen werden. Allgemeine und unver- bindliche  Äußerungen seien hier wenig hilfreich.

Die Freien Wähler zeigten sich erfreut, dass mit der Abschaffung der Eigenbetriebe zum Jahresende eine ihrer Hauptforderung aus dem letzten Wahlprogramm endlich realisiert wird. Diese von CDU und Grünen eingeführte Einrichtung hat  sich als überbürokratisch, teuer und

 nachteilig für viele gesellschaftliche Gruppen wie Vereine und soziale Einrichtungen in der Stadt erwiesen.

Dr. Rüdiger Thierolf, der schon bei der letzten Wahl die meisten Stimmen aller FWB-Bewerber auf sich vereinigen konnte,   führt zusammen mit dem als Baufachmann anerkannten Wolfgang Heil und dem Steuerberater Frank Bornschlegell  die Wahlliste der FWB an. Auf den weiteren Plätzen folgen Ortsvorsteher Walter Herbert, Fraktionsvorsitzender Oliver Bludau, Ulrich Bodelle, Wolfgang Seeger, Jürgen Rademer, Dr. Helmut Macheledt, Ralf Grigo, Marianne Bornschlegell, Michael Schäfer und auf dem „Ehrenplatz“ am Ende der Liste, der amtierende Erste Stadtrat Kurt Lambert.

Die Wahlliste für den Ortsbeirat der Kernstadt wird vom derzeitigen Ortsvorsteher Walter Herbert angeführt. Weitere Kandidaten sind Ulrich Bodelle, Wolfgang Seeger, Dr. Rüdiger Thierolf, Oliver Bludau, Dr. Helmut Macheledt, Michael Schäfer und Ralf Grigo.

Um einen Platz im Ortsbeirat Langstadt bewerben sich Marianne und Frank Bornschlegell.

 

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Der neu gewählte Vorstand der Freien Wähler Babenhausen mit FWB-Fraktionschef Oliver Bludau

Der neu gewählte Vorstand der Freien Wähler Babenhausen mit FWB-Fraktionschef Oliver Bludau.Am 20. April trafen sich die Mitglieder der Freien Wähler Babenhausen, im Restaurant „Zum Schwartzen Löwen“, zur Jahreshauptversammlung. In den Jahresberichten des Vorstandes wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres erläutert. Der Fraktionsvorsitzende, Oliver Bludau, stellte in seinem Bericht fest, dass in der Allianz einige Ziele der Freien Wähler verwirklicht wurden.

Nach den verschiedenen Jahresberichten standen Vorstandswahlen an. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Walter Herbert, sein Stellvertreter: Dr. Rüdiger Thierolf, Rechner: Wolfgang Kukla, Schriftführerin: Bärbel Bodelle-Thierolf, Beisitzer: Frank Bornschlegell, Ralf Grigo und Ulrich Bodelle.
Nach seiner Wahl dankte Walter Herbert dem seitherigen Vorstand für die geleistete Arbeit und wünschte sich für den neuen Vorstand, dass wieder öffentliche Fraktionssitzungen, vor den Stadtverordnetenversammlungen, aufgenommen werden. Er betonte, dass trotz Führungswechsel die Grundsätze der Freien Wähler Babenhausen gleich geblieben sind. Die Freien Wähler Babenhausen wünschen sich einen Schuldenabbau und eine Haushaltskonsolidierung ohne Steuer- und Gebührenerhöhungen.
Weitere Schwerpunkte des Vorstandes sind die Überarbeitung der Satzung, die Verbesserung der Internetseite und auch die Organisation von Vereinsveranstaltungen, wie gemeinsames Grillen oder die Durchführung eines Winterspazierganges.   hz

Text und Foto: Babenhäuser Zeitung

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